Rechtsanwalt Daniel Frühauf
Frankfurt am Main

Aufenthaltsrecht, Ausländerrecht, Visumsverfahren, Staatsangehörigkeitsrecht, Einbürgerung, Beibehaltungsgenehmigung, Wiedereinbürgerung, doppelte Staatsangehörigkeit, Strafverteidigung

Rechtsanwalt Daniel Frühauf

Ich vertrete Sie bundesweit vor allen Straf-, Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichten. Ich vertrete Sie vor Behörden, insbesondere Ausländerbehörden und Einbürgerungsstellen.
Ich bin spezialisiert auf die Rechtsgebiete:

Aufenthaltsrecht und Ausländerrecht
Familiennachzug, Visaerteilung, Arbeitsgenehmigung, Niederlassungserlaubnis, Einreise,
Staatsangehörigkeitsrecht
Einbürgerung, Beibehaltungsgenehmigung
Strafrecht
Strafverteidigung
Familienrecht
Eheschließung, Ehescheidung

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In dem von mir verfassten Blog finden Sie hilfreiche Informationen zu den Themen Aufenthaltsrecht, Ausländerrecht, Staatsangehörigkeitsrecht und Strafrecht (siehe „Letzte Posts“ und „Kategorien“)

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Daniel Frühauf, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht
Töngesgasse 23-25 (Stadtmitte, nähe Hauptwache)
D-60311 Frankfurt am Main
T: 069-21 6 55 7 22 (NEU)
M: 0179-52 57 533
F: 069-54 80 52 27 (NEU)
E: kontakt@rechtsanwalt-fruehauf.de

 

147 Kommentare zu “

  1. Xulfi chadda sagt:

    Hallo,
    Ich hab eine Frage, wenn Sie mir vlt helfen können. Und zwar ich war Student in BDR und wegen nicht abgeschlossenem Studium (obwohl ich in 5 Semester war und könnte in weitere 3 semster fertig mein Studium abschließen) im 2014 von BRD abgeschoben worden. Ich hatte 3 jährige sperre und die Frist ist jetzt schon abgelaufen und die Pflichtkosten habe ich auch noch bezahlt. Vor einem Monat wollte ich für eine Geschäftsreise und noch für einen Kurs nach Deutschland fliegen. Ich habe für das Visum beantragt aber abgelehnt und Grund was dass ” Sie wurden im SIS zur einreiseverweigerung ausgeschrieben von Deutschland“. Können Sie mir helfen was kann man jetzt machen..?

    Danke im voraus

    • Sekretariat Rechtsanwalt Frühauf sagt:

      Sehr geehrter Ratsuchender,

      Ihre Anfrage ist leider nicht ausreichend informativ, für einen rechtlichen Rat meinerseits.

      Grundsätzlich ist es nicht sehr kompliziert ein Geschäftsvisum für die BRD zu erhalten.

      Zunächst könnten Sie Rechtsmittel gegen die ablehnende Entscheidung der Botschaft einlegen.

      Für weiteren Rat müsste u.a. der Grund Ihrer Abschiebung bekannt sein,
      ob eine Straftat begangen wurde,
      warum Sie im SIS ausgeschrieben sind.

      Mit freundlichen Grüßen
      Daniel Frühauf
      Rechtsanwalt

  2. Sehr geehrter Herr Frühauf bzw sehr geehrte Damen und Herren
    Erklärung: Ich lebe mit meiner Frau ( Ungarisch) seit 22.05.15 in Deutschland wo wir auch in dem tag ge Heiratet haben .
    Die Eheschließung wurde in Tirol abgeschlossen da ich ja auch in Österreich studiert hab und ein befristeten Aufenthalts Titel hate .
    Seit 20.07.15 habe ich ununterbrochen gearbeitet und arbeite immer noch hab ein unbefriesteten Arbeits Vertrag und verdiene ca. 2200 € netto inkl. Zuschläge und habe noch ein Nebenjob basis auf 450€ , Sprachkenntnisse B2 Zertifikat .
    Meine frau hat sich sehr viel geändert und ihr Verhalten hat sich verschlechtert da will ich mal sagen dass unsre Beziehung oder besser ge sagt unsre Ehe zu Ende kommen kann
    Meine frage: Wen wir uns scheiden laasen oder halt dann ein getrenntes leben durchführen bekome ich dann eine Abschiebung oder sind die Chancen um ein Unbefriesteten Aufenthalstitel zu bekommen mein Aufenthalt ist gultig Biss 20.06.20.
    Könnten sie mir bitte weiter helfen ?
    Ich bedanke mich im voraus
    Mfg K.O

    • Sekretariat Rechtsanwalt Frühauf sagt:

      Sehr geehrter Herr K.O.,

      gerne beantworte ich Ihre Anfrage auf Grundlage der mir vorliegenden Informationen:

      Da Sie mit einer EU-Bürgerin verheiratet sind, richtet sich Ihr Aufenthaltsstatus
      nach dem FreizügG/EU und nicht nach dem AufenthG.

      Grundsätzlich erhält der Drittstaatangehörige, abgeleitet von dem Ehegatten,
      eine Aufenthaltskarte von erst einmal 5 Jahren und anschließend ein Daueraufenthaltsrecht.

      Eine Trennung hat zunächst keine Auswirkungen auf den Aufenthaltsstatus.
      Eine Scheidung kann negative Auswirkungen auf den Aufenthaltsstatus haben.

      Gemäß §3 Absatz 5 nr.1 FreizügG/EU haben Sie aber ein eigenständiges Bleiberecht
      erworben, da Ihre Ehe längst bis zur Einleitung des gerichtlichen
      Scheidungsverfahrens drei Jahre bestanden hat
      und Sie auch diese Zeit in der BRD gelebt haben.

      Mit freundlichen Grüßen
      Daniel Frühauf
      Rechtsanwalt

  3. Sehr geehrter Herr Frühauf,

    mein Name ist Nailya Eckert , ich bin 45 Jahre alt, mein Geb­­urtsdatum ist der 4. Mai 1973. Ich kam aus Kasachstan und lebe seit 20 Jahren hier in Deutschland. Seit 1998 am 28. Au­­gust habe ich geheir­­atet. Wir haben ein­­en Sohn, er ist 17 Jahre alt. Ich habe die kasachische Staa­­tsbürgerschaft.
    Leider erneuere ich ständig die Aufenth­­altserlaubnis, weil wir nicht genug Ein­k­ommen haben. Aus ge­sundheitlichen Grü­nd­en kann ich mich nic­ht selbst unters­tütz­en, ich habe rh­eumat­oide Arthritis, von meinem Hausarzt habe ich eine Besc­heini­gung, dass ich nur zwei Stun­den ar­beiten kann. Ich wü­rde gerne fra­gen, ob ich getrennt von me­inem Ehemann leben kann. Mein Ma­nn sagt­e, wenn ich von ihm weggehe, dann muss ich Deutschla­nd verla­ssen, weil ich keine Erlaubnis zum Dauer­aufenthalt habe. Ich habe einf­ach nirge­nds zu geh­en, ich ha­be keine Eltern, kei­ne Gesch­wister, ich bin einz­eln Kind. Ich wurde von meiner Großmutter erzogen, sie starb leider am 4. August 2002.
    Sagen Sie bitte, ka­­nn ich mit meinem So­hn getrennt von me­in­em Mann leben? We­nn ja, habe ich die Mö­glichkeit, eine unbe­fristete Aufenth­alts­genehmigung zu erhal­ten?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen

    Mit freundlichen Grü­­ßen N. Eckert

    • Sekretariat Rechtsanwalt Frühauf sagt:

      Sehr geehrte Frau E.,
      gerne beantworte ich Ihre Anfrage auf Grundlage der mir vorliegenden Informationen.

      Rechtsgrundlage des eigenständigen Aufenthaltsrechts des Ehepartners z.B. bei Trennung
      oder Scheidung ist §31 AufenthG.
      Der Aufenthaltstitel wird grundsätzlich um ein Jahr verlängert, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft
      wenigstens 3 Jahre in Deutschland bestanden hat.
      Ein unbefristeter Aufenthaltstitel ist i.d.R. nur möglich, wenn der Lebensunterhalt gesichert ist.
      Ausnahmsweise kann darauf verzichtet werden, wenn die Betreuung eines minderjährigen Kindes,
      den Verbleib des einen Elternteiles notwendig macht.
      Im Übrigen hat die Rechtsprechung Ausnahmefälle zugelassen;
      dann, wenn die familiäre Lebensgemeinschaft,z.B. mit einem minderjährigen Kind
      nur in der BRD gelebt werden kann.
      In diesem Fall drängt die Pflicht des Staates, die Familie zu schützen, regelmäßig
      einwanderungspolitische Belange zurück.

      Für Ihre konkrete Situation ist eine anwaltliche Beratung sehr zu empfehlen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Daniel Frühauf
      Rechtsanwalt

  4. Sehr geehrter Herr Frühauf,

    meine Frau lebt seit 3 Jahren in Deutschland und hat in der ersten 6 Monaten einen intensiven Deutschkurs besucht und die Zertifikat für das Niveau B1 bekommen. Sie kann sich mittlerweile sehr gut auf deutsch verständigen.
    Jetzt möchte sie den Antrag für die Einbürgerung (Einbürgerungsanspruch für Ehegatten oder Lebenspartner von Deutschen nach § 9 Staatsangehörigkeitsgesetz) stellen aber es ist uns nicht ganz klar, ob es notwendig ist, dass sie einen Orientierungskurs macht oder ob es ausreichend wäre, den Einbürgerungstest zu machen ?

    Mit freundlichen Grüßen
    Marwan Mahboubi

    • Sekretariat Rechtsanwalt Frühauf sagt:

      Sehr geehrter Herr M.,

      Ihre Ehefrau braucht nur noch den Einbürgerungstest machen.

      Das Zusammenleben mit einem deutschen Ehepartner wirkt nach der
      Vorstellung des Gesetzgebers im hohen Maße integrativ.
      Ein Orientierungskurs nach 3 Ehejahren in Deutschland ist daher
      nicht notwendig.

  5. Sehr geehrter Herr Frühauf,

    ich habe vor wenigen Tagen eine Einbürgerungszusicherung (in NRW) bekommen und und bemühe mich um die Entlassung aus meiner jetztigen Staatsangehörigkeit (usbekisch).
    Bei der Einbürgerungsantragsstellung habe ich meine Sachbearbeiterin gefragt, ob es mit einer Einbürgerung zu rechnen ist, wenn mich meine Staat in zwei Jahren nach der Stellung eines Entlassungsantrags noch nicht über meinen Antrag entschieden hat (§12 StaG, Abs. 3). Die Sachbearbeiterin hat dies eindeutig verneint. Ich weiß von mehreren Bekannten und aus Internetrecherchen, dass es bis zu einer solchen Entlassungsentscheidung (Erlass des Präsidenten) regelmäßig deutlich mehr als zwei Jahre vergehen.

    Wie schätzen Sie Erfolgsaussichten eines Rechtsstreites gegen eine Staatsangehörigkeitsbehörde diesbezüglich? Wie sollte ich am sichersten den Verlauf meiner Entlassungsbemühungen dokumentieren, bzw ist vielleicht schon jetzt eine anwaltliche Vertretung sinnvoll?

    Mit freundlichen Grüßen
    S.Ch.

    • Hallo, meiner Ansicht ist, dass die Erfolgsaussichten bei Verwaltungsgericht in so einer Angelegenheit gering sind. Es sei denn Sie können eine besondere Eilbedürftigkeit nachweisen.
      Das Verfahren vor den Verwaltungsgerichten dauert nach meinen Erfahrungen in der Regel auch mindestens ein Jahr, bis es zu einer Verhandlung kommt.
      Wenn Sie eine weitergehende Beratung möchten, bitte ich Sie sich an mich unter kontakt@rechtsanwalt-fruehauf.de zu wenden,
      Mit freundlichen Grüßen
      Daniel Frühauf
      Rechtsanwalt und
      Fachanwalt für Strafrecht
      Töngesgasse 23-25
      60311 Frankfurt am Main
      Telefon: +49 (0)69 -21 6 55 7 22 (Achtung: neue Telefonummer)
      Mobil: +49 179 52 575 33
      Telefax: +49 (0)69 – 54 80 52 27 (Achtung: neue Faxnummer)
      mailto:kontakt@rechtsanwalt-fruehauf.de
      Internet: http://www.rechtsanwalt-fruehauf.de

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